Tja, was soll ich jetzt dazu sagen (oder fitzeln)? Rezension von „Augenlieder“ in der neuen „dran“ (3 von 5 Sternen): „Fester Glaube, etwas dünne Stimme: so lässt sich das Album zusammenfassen, das Johannes Hartl unter dem Titel „Augenlieder“ aufgenommen hat. Erstmals tritt Hartl damit nicht nur als Songwriter, sondern auch als Sänger in Erscheinung. Der Glaube, dem Hartls Liedtexte entspringen, ist fest, die Stimm- und Musikgewalt bleiben dahinter ein ganzes Stück weit zurück. Während die Sängerin Veronica (sic!) Lohmer in ihren Parts auf voller Linie überzeugt, fitzelt Hartls Stimme durch den Lautsprecher. Zerbrechlich sei die Musik, heißt es auf der Gebetshaus-Homepage, stellenweise ist sie aber so gefühlsgetränkt, dass sie etwas kraftlos daherkommt, wie etwa in „Komm herab“ oder „Ort der Hingabe“. Kraftvoller sind die Titel „Der Herr ist mein Hirte“ und „Du darfst alles“. Ein dicker Pluspunkt ist hingegen für die grafisch ansprechend und künstlerisch aufwändig gestaltete Verpackung des Albums zu vergeben.“